Die doppelte Realität deutscher Friedenspolitik. Warum Glaubwürdigkeit mehr verlangt als gute Projekte
Von Kiflemariam Gebre Wold[1] 2026
Zum Autor:
Kiflemariam Gebrewold ist freiberuflich an der Schnittstelle von Sicherheits- und Entwicklungspolitik tätig. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten die Arbeit am Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) im Bereich Kleinwaffenkontrolle und Demobilisierung sowie die Tätigkeit für die Arbeitsstelle Frieden der Evangelischen Landeskirche in Baden.
[1]Der Autor äußert hier seine persönliche Meinung und nicht die Positionen von Organisationen oder Gremien, denen er angehört -> Artikel herunterladen
Deutschland versteht sich als Friedensakteur und kann dieses Selbstbild durchaus belegen.
Der Zivile Friedensdienst (ZFD) steht exemplarisch für eine Außenpolitik, die auf Dialog, Vertrauen und lokale Partnerschaft setzt. Fachkräfte arbeiten in konfliktsensiblen Kontexten, stärken Institutionen, begleiten Versöhnungsprozesse und fördern nachhaltige Konflikttransformation. Organisationen wie Pro Peace zeigen: Diese Arbeit ist professionell, wirksam und international anerkannt.
Doch diese Erfolgsgeschichte steht nicht für sich allein. Sie existiert neben einer zweiten Realität, die deutlich weniger sichtbar ist – aber politisch ebenso prägend. …


Beginn in den 1980er Jahren ihren Protest gegen Steuerzahlungen für Rüstung und Militär vor die Finanzgerichte und zum Teil weiter getragen haben.
und bereit, gelesen zu werden in der Rubrik Downloads / Friedenssteuer Nachrichten / FN66
harina war auch Podiumsteilnehmerin bei der Eröffnungsveranstaltung „I Refuse! – Weltweiter Widerstand gegen den Krieg“ am Freitagabend, 13. Februar im Salesianum. In einer PP-Präsentation erklärte sie die Idee und Möglichkeiten einer Zivilsteuer-Regelung, wie sie vom NWFS entwickelt wurde. 
